Category Archives: Allgemeinmedizin

Arthrose - wenn Gelenke schmerzen. Vortragsreihe Prävention an der VHS Unterhaching

Es zwickt in Schulter oder zwackt Knie, die Schmerzen in den Gelenken und Bewegungseinschränkungen nehmen zu – je älter wir werden, desto öfter ist dafür eine Arthrose verantwortlich. In diesem Vortrag zum Thema Prävention, der gemeinsam mit der VHS Unterhaching und dem Ärztenetz Unterhaching angeboten wird, diskutieren wir, welche Ursachen es für die Gelenkabnutzung gibt. Wie kann man mit gesunder Lebensweise, Ernährung und sinnvoller Bewegung einer Arthrose vorbeugen? Wie kann man Schmerzen in den Griff bekommen? Und wenn das nicht mehr hilft: wann werden Gelenke ausgetauscht, welche Arten von Gelenkersatz gibt es? Wie kann man mit einem Gelenkersatz seinen Alltag bewältigen? In diesen Vortrag wird der Unterhachinger Orthopäde und Schmerztherapeut Dr. Roman Winkler diese Fragen erläutern.

Referent: Dr. Roman Winkler, Orthopäde und Schmerztherapeut

Der Vortrag ist gebührenfrei, um Anmeldungen bei der vhs wird hier gebeten.

Ort: Ortszentrum, Hofmarkweg 7, vhs-Raum 3
Zeit: Donnerstag, den 24.10.2019 von 19 bis 20:30 Uhr

 

Arzt und Patient im Dialog

Das Ärztenetz Unterhaching e.V. und die Volkshochschule Unterhaching veranstalten regelmäßig Informationsabende, an denen die niedergelassenen Unterhachinger Ärzte zu verschiedenen medizinischen Themen sprechen. Dabei soll ein offener Dialog zwischen den Ärzten vor Ort und Patienten, Angehörigen und Interessierten über verschiedene medizinische Fragen entstehen.

Dr. med. Tobias Lerner, Allgemeinarzt aus Unterhaching, wird Ihnen am Donnerstag, den 23. Juni 2016 Rede und Antwort stehen. Dabei geht es um ärztliche Präventionsmaßnahmen. Erläutert werden unter anderem folgende Fragen: Was versteht man unter medizinischer Prävention? Welche Vorsorgeuntersuchungen kommen für welche Persongruppen in Frage? Ab welchem Alter sollte man ärztliche Vorsorge in Anspruch nehmen? Wie laufen die Untersuchungen ab? Und was kann man selber tun, um lange gesund zu bleiben?

Der Vortrag findet am 23. Juni 2016 um 19:30 Uhr in der VHS Unterhaching, Hofmarkweg 7, VHS-Raum 3 statt. Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos, aber es wird um Voranmeldung gebeten.

Augenmigräne

Viele Menschen kennen das – es flimmert und flackert vor den Augen. Das Sehen erscheint wie durch ein Kaleidoskop oder wie durch eine Wasserblase. Manche Betroffene beschreiben das Sehen „wie verpixelt“. Da, wo man hinschauen möchte, erkennt man die Dinge nur unscharf. Es kommt unvermittelt und plötzlich. Nach etwa einer halben Stunde ist der Spuk vorbei.
Für dieses Phänomen gibt es viele Namen – Augenmigräne, visuelle Aura, Flimmerskotome.
Es handelt sich um ein harmloses Geschehen. Tatsächlich haben die merkwürdig farbigen, verschwommenen und manchmal gezackten visuellen Eindrücke viele Maler wie van Gogh inspiriert. Oliver Sacks, ein amerikaner Neurologe, vermutete, dass diese Sehstörungen der Ursprung für viele gemalte, gezeichnete oder gewebte Muster waren – denn wo in der Natur kommen sonst solche Muster vor?
Ursächlich für diese Art der Sehstörungen sind biochemische und elektrische Veränderungen in dem Bereich der Großhirnrinde, der für unser Sehen zuständig ist. Diese Veränderungen sind reversibel, das bedeutet, dass sie sich innerhalb kurzer Zeit (20-60 Minuten) zurückbilden. Manchmal kommen Kopfschmerzen dazu, Übelkeit, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit – Symptome, die an eine klassische Migräne denken lassen.
In der akuten Situation können sie gegen die Sehstörungen nichts tun – machen Sie eine Pause, warten Sie ab. Gegen die Kopfschmerzen helfen Schmerzmittel.

Wenn diese Beschwerden nach dem 40. Lebensjahr erstmalig auftreten, sollte ein Augenarzt und/oder Neurologe andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome hervorrufen, ausschließen. Dazu gehört ein Sehtest, eine Gesichtsfelduntersuchung und die Untersuchung der Netzhaut bei erweiterter Pupille.

Bluthochdruck

Am 7. Mai 2015 fand die zweite Veranstaltung im Rahmen der Kooperation zwischen dem Ärztenetz und der Volkshochschule Unterhaching statt. 21 Teilnehmer wohnten dem Vortrag des ortsansässigen Kardiologen Dr. Michael Heinz zu dem Thema „Bluthochdruck – Was kann man tun? Was muss man tun?“ bei.

Neben Grundlagen zum aktuellen Verständnis des hohen Blutdrucks wurde von Dr. Heinz besonderes Augenmerk auf die langfristigen Folgen einer unzureichenden Blutdruckeinstellung Wert gelegt. Ein langjährig unbehandelter Bluthochdruck stellt einen der wichtigsten Risikofaktoren für zahlreiche schwerwiegende Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzschwäche, Schlaganfall, Gefäßerweiterungen („Aneurysmen“), Nierenerkrankungen etc. dar. Durch eine rechtzeitige Normalisierung des Blutdrucks lässt sich die Gefahr dieser Gesundheitsstörungen deutlich reduzieren.

Die Behandlung des hohen Blutdrucks beruht im Wesentlichen auf 2 Säulen:

Allgemeinmaßnahmen, die der Patient selbst durchführen kann:

Hier ist an erster Stelle eine Gewichtsreduktion zu nennen; aber auch andere Maßnahmen wie ein (möglichst weit reichender) Verzicht auf Kochsalz (andere Gewürze dürfen beim Kochen beliebig verwendet werden), Ausdauersport, Reduktion des Alkoholkonsums oder Stress-Verminderung führen zu einer günstigen Beeinflussung des Blutdrucks.

Medikamente:

Auf dem deutschen Arzneimittelmarkt sind derzeit etwa 150 Präparate zur Blutdrucksenkung zugelassen. Die Auswahl des Medikamentes (bzw. – wenn ein einzelnes Präparat nicht ausreicht, um den gewünschten Zielblutdruck zu erreichen – einer geeigneten Kombination von Medikamenten) muss durch den Arzt erfolgen und wird im Wesentlichen von Begleiterkrankungen des Patienten bestimmt.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden auch zahlreiche Fragen, die von Patienten in der täglichen Praxis häufig gestellt werden, angesprochen. So wurde beispielsweise die korrekte Durchführung von Blutdruckmessungen demonstriert. Da Blutdruckwerte normalerweise sehr rasch und auch sehr stark schwanken können, ist es aus einem einzelnen Messwert unmöglich, zu entscheiden, ob ein normaler, ein zu niedriger oder ein zu hoher Blutdruck vorliegt. Diesem Problem wird in der Praxis Rechnung getragen, indem man den durchschnittlichen Blutdruck ermittelt. Bei fast allen Patienten (über alle Altersgruppen hinweg!) wird ein mittlerer Blutdruck unter 140/90 mmHg als akzeptabel angesehen. Dies ist insbesondere unter dem Aspekt bedeutsam, dass Patienten durch momentan überhöhte Blutdruckwerte, die sich bei Selbstmessungen ergeben können, häufig sehr verunsichert sind.

Den Überblick behalten

Die Menschen werden immer älter und haben immer mehr chronische Erkrankungen. Damit steigt auch die Anzahl der verordneten Medikamente. Viele davon sind wirklich notwendig. Aber es kommt immer wieder vor, dass zu viele Arzneien verordnet und genommen werden.

Multimedikation hat viele Ursachen. Medikamente, die nicht mehr benötigt werden, werden nicht abgesetzt. Oder Nebenwirkungen werden wiederum mit Tabletten behandelt. Leichtere Beschwerden, die sich von alleine wieder geben, werden aufgrund falscher Erwartungen mit Medikamenten behandelt. Wenn mehrere Ärzte an der Behandlung beteiligt sind, kann es zu Informationsverlusten kommen – und damit auch zum Einsatz ungeeigneter Arzneimittel. Oder der Hausarzt wird nicht über Präparate informiert, die rezeptfrei in der Apotheke gekauft wurden.
Die entstehenden Probleme sind vielfältig: Je mehr Tabletten genommen werden, umso häufiger kommt es zu Einnahmefehlern, Nebenwirkungen und gefährlichen Wechselwirkungen.

Ein fester Ansprechpartner hilft den Überblick zu behalten

Suchen Sie sich einen Hausarzt, dem Sie vertrauen und der ab sofort für alle Medikamente verantwortlich ist. Mit ihm besprechen Sie jedes weitere Vorgehen. Aber ohne Rücksprache mit ihm ändern Sie nichts an Ihrem Medikationsplan.
Für das Gespräch mit Ihrem Arzt notieren Sie sich alle Medikamente, die Sie einnehmen, auch solche, die Sie ohne Rezept in der Apotheke oder Drogerie einkaufen. Auch vermeintlich harmlose Vitamine können gefährliche Wechselwirkungen mit Medikamenten eingehen. Auch Augentropfen, Hautsalben oder Sprays gehören auf diesen Plan. Gehen Sie in regelmäßigen Abständen diese Liste mit Ihrem Hausarzt durch. Brauchen Sie denn wirklich alles, was auf Ihrer Liste steht?
Sie sollten sich auch mit Ihrem Hausarzt beraten, ob Medikamente immer die beste Wahl sind: Viele Beschwerden lassen sich durch andere Maßnahmen besser lindern. Angemessene Bewegung oder eine an Ihre Gesundheit angepasste Ernährung – oft helfen schon kleine Veränderungen. Fragen Sie aktiv nach!

Eine gute Zusammenfassung haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Bundesärztekammer  veröffentlicht, wie Sie als Patient mit dem Thema Multimedikation umgehen können. Hier finden Sie wertvolle Informationen. Vielleicht drucken Sie sich dieses Dokument aus und nehmen es zu Ihrem nächsten Arztbesuch mit.

Grüner Star - Leben mit Glaukom

Das Glaukom ist eine der häufigsten Augenerkrankungen. Unerkannt und unbehandelt kann es zu schweren Sehstörungen führen. Im aktuellen Vortrag des Ärztenetzes Unterhaching gemeinsam mit der VHS Unterhaching geht es um grundsätzliche Fragen zum grünen Star: Wie kann man ihn erkennen, welche Untersuchungen sind dazu notwendig? Wie kann er effektiv behandelt werden, wann kommen Augentropfen und Laserbehandlungen in Frage, für wen sind Operationen sinnvoll? Wie sind die Erfolgsaussichten? Warum muss der Hausarzt in die Therapieplanung einbezogen werden und was können Betroffenen im Alltag selbst unternehmen, um die Erkrankung günstig zu beeinflussen?

Ihre Fragen sind herzlich willkommen. Der Vortrag ist wie immer kostenlos, aber um Voranmeldung bei der VHS wird gebeten.
Referentin: Dr. Katja Höhne
Wann: 02.02.2017 um 19:00 bis 20:30 Uhr
Wo: VHS Unterhaching, Ortsmitte, Hofmarkweg 7, VHS Raum 3

Impfen gegen Masern

In diesem Jahr hat es einen alarmierenden Anstieg von Maserninfektionen gegeben. Obwohl die Masern als Kinderkrankheit bezeichnet werden, sind es jetzt vor allem Erwachsene, die sich anstecken. Masern werden durch Viren im direkten Kontakt oder durch Tröpfcheninfektion ausgelöst. Fast jeder, der mit Masern-Viren in Kontakt kommt, erkrankt. Von der Ansteckung bis zu den ersten Symptomen vergehen 10 Tage. Vier Tage vor Ausbruch der Masern ist der Betroffene schon für andere ansteckend. Zunächst kommt es zu einem unspezifischen Prodromalstadium mit Fieber und Abgeschlagenheit, bis nach einigen Tagen dann die typischen Hautveränderungen, das sogenannte Masern-Exanthem, auftreten.

Warum sind Masern gefährlich?

Masern heilen in einem Drittel der Fälle folgenlos aus und hinterlassen eine lebenslange Immunität. Aber in 30% der Fälle haben die Erkrankten mit ernsthaften Komplikationen zu kämpfen: zum Beispiel mit Lungenentzündungen oder mit schweren Durchfällen. Die gefürchtete Hirnhautentzündung zieht häufig ernsthafte Spätfolgen nach sich. Laut Robert-Koch-Institut verlaufen die Masern bei einem von tausend Patienten tödlich. Neuere Daten weisen darauf hin, dass nach einer Maserninfektion das Immunsystem längere Zeit geschwächt ist und damit auch die körpereigene Abwehr für andere Erkrankungen gemindert ist.

Impfen führt zu lebenslangem Schutz

Die Masern lassen sich nicht ursächlich behandeln. Schützen kann man sich nur durch eine Impfung mit abgeschwächten Masernviren. Dadurch werden Antikörper gegen Masern-Viren gebildet. Dieser Impfschutz besteht dann lebenslang.
Neugeborene haben in den ersten Lebensmonaten einen sogenannten Nestschutz – von der Mutter bekommen sie kurz vor der Geburt Antikörper mit auf den Weg. Aber erst zu Beginn des zweiten Lebensjahres ist das Immunsystem soweit, das eine Impfung sinnvoll ist. In dieser Zeit sind Kinder anfällig für das Virus.
Es gibt auch Menschen, die angeborene oder erworbene Defekte des Immunsystems haben – sie können nicht geimpft werden und sind deshalb besonders gefährdet.
Die Impfung geht schnell, einfach, zuverlässig. Eine Rötung an der Einstichstelle oder ein abgeschlagenes Gefühl in den Tagen nach der Impfung sind Zeichen dafür, dass sich das Immunsystem mit dem Impfstoff auseinandersetzt und Antikörper bildet. Ernsthafte Komplikationen sind nach einer Masernimpfung sehr viel seltener als bei der Maserninfektion. In großen Studien konnte bisher nicht nachgewiesen werden, dass der Impfstoff ursächlich dafür war. Eine Übersicht über die Häufigkeit der Komplikationen finden sie z.B. bei der KBV.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung empfiehlt die Impfung „prinzipiell allen, die nach 1970 geboren wurden und bisher nicht geimpft sind, bisher nur einmal gegen Masern geimpft wurden oder die nicht genau wissen, ob sie bereits geimpft wurden“.

Eine hohe Impfquote schützt auch die, die nicht geimpft werden können

Durch eine einmalige Impfung bekommen 95% aller Geimpften einen ausreichenden Schutz. Bei einer Wiederholungsimpfung haben dann 99% ausreichend Antikörper gebildet. Dann sind auch automatisch die Menschen geschützt, die keine Antikörper haben – entweder weil sie zu krank oder zu jung sind, um geimpft zu werden.
Sich impfen zu lassen, bedeutet also nicht nur Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, sondern auch für die der Schwächsten unter uns.

Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Impfschutz oder der Ihres Kindes ausreichend ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Kinderarzt. Er wird Sie individuell beraten und – wenn notwendig – die Impfung durchführen.

Migräne Radar 2.0

Migräne und Spannungskopfschmerzen zählen zu den Volkskrankheiten. Zahlreiche Auslöser werden vermutet, aber bisher fehlen wissenschaftlich fundierte Daten. Das liegt zum einem daran, dass viele Studien nur vergleichsweise wenig Probanden einschließen können und diese Daten regional begrenzt sind.

Screenshot Migräne Radar 2.0Die Idee zum Migräne Radar 2.0 hatte die Hochschule Hof. Was wäre, wenn viele Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum ihr Kopfschmerztagebuch online führen und Wissenschaftlern zur Verfügung stellen? Ähnliche Projekte, wo Bürger Daten sammeln und Wissenschaftlern zur Auswertung überlassen, gibt es in der Biologie oder Astronomie schon lange. Nun also auch in der Medizin.
Seit Juni 2015 ist das Migräne Radar 2.0 online. Ins Leben gerufen wurde es von der Hochschule Hof. Projektpartner sind die Universität Rostock und die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königsstein. Finanziell wird das Projekt von der Bayerischen Sparkassenstiftung unterstützt.
Das Registrieren geht schnell, und man darf natürlich anonym bleiben. Es wird ein Kopfschmerzfragebogen ausgefüllt, der den Studienleitern grob erlaubt zu unterscheiden, welcher Kopfschmerztyp – Migräne oder Spannungskopfschmerz – wahrscheinlich vorliegt. Dann kann man seine Schmerzdaten eingeben. Das geht schnell und intuitiv. Gefragt werden unter anderem Datum und Uhrzeit, Dauer und Stärke der Kopfschmerzen. Für den Herbst ist eine mobile App geplant.
Ziel des Migräne Radars 2.0 ist es, neue Zusammenhänge zu erkennen oder zu widerlegen: Ist Migräne tatsächlich häufiger bei Föhn oder Wetterwechsel, am Wochenende oder im Weihnachtsstress? Wie sind die Altersgruppen verteilt, gibt es geschlechtsspezifische Muster? Haben Änderungen des Erdmagnetfeldes was damit zu tun? Was hilft kopfschmerzgeplagten Menschen besonders gut?
Der Migräne Radar 2.0 will möglichst genaue Zahlen erheben und baut auf die rege Teilnahme vieler Betroffener, die regelmäßig ihre Eintragungen machen. Die Teilnehmer bekommen eine Auswertung ihrer persönlichen Daten. Die systematische Auswertung wird in Fachzeitschriften publiziert und dann auch allen Ärzten, die Kopfschmerzen behandeln, zur Verfügung stehen.
Ich bin jedenfalls sehr auf die Ergebnisse gespannt und wünsche dem Projekt viel Erfolg!

Sonnenhormon Vitamin D - Vortragsreihe an der VHS Unterhaching

Über Vitamin D als „Sonnenhormon“ wird aktuell viel berichtet. Dieses lebensnotwendige Hormon spielt eine große Rolle für unsere Gesundheit, ist es doch an zahlreichen unterschiedlichen Prozessen beteiligt. Doch nahezu die gesamte Bevölkerung leidet an Vitamin-D-Mangel. Wie füllen wir unseren Vitamin-D-Speicher? Welche Krankheiten können wir damit heilen, welchen Krankheiten vorbeugen? Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders betroffen? Einen Exkurs über alle Mythen und Fakten zu Vitamin D mit praxisbezogenen Beispielen hören Sie zu diesem Thema von der Frauenärztin Dr. Hildegard Faust-Albrecht aus Unterhaching.

Der Vortrag ist gebührenfrei, um Anmeldungen bei der vhs wird gebeten.
Wann: 17.10.2019 von 19:00 – 20:30 Uhr
Wo: Hofmarkweg 7, Ortszentrum, vhs-Raum 3

Vortrag zum Thema Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein vergleichsweise kleines Organ, aber die Hormone, die sie produziert, haben eine enorme Bedeutung für unseren Organismus. Schilddrüsenhormone regulieren eine Vielzahl an Stoffwechselprozessen in unserem Körper. Sie sind erheblich daran beteiligt, wie schnell unser Herz schlägt, ob unsere Verdauung optimal verläuft, ob wir uns müde oder wach fühlen oder unsere Körpertemperatur normal ist. Ein Zuviel oder Zuwenig dieser Schilddrüsenhormone kann zu zahlreichen Symptomen und manchmal zu schweren Krankheitsbildern führen.

Das Ärztenetz Unterhaching und die VHS Unterhaching veranstalten regelmäßig Informationsabende zu verschiedenen Gesundheitsthemen. Diesmal wird Ihnen Prof. Dr. Peter Weyrich, niedergelassener Internist, Nephrologe und Endokrinologe in Unterhaching, in seinem Vortrag zahlreiche Fragen rund um die Schilddrüse beantworten: Was sind Schilddrüsenhormone, was tun sie, wie kann man sie untersuchen? Welches sind die wichtigsten Schilddrüsenerkrankungen? Welche Bedeutung haben heisse und kalte Knoten? Wann braucht man zur Diagnostik einen Ultraschall oder eine Szintigrafie? Wie werden Schilddrüsenerkrankungen behandelt? Was ist dran an den Pressenberichten, dass Schilddrüsenkrebs immer häufiger diagnostiziert wird? Wie kann man seine Schilddrüse gesund erhalten? Welchen Nutzen hat jodiertes Speisesalz gegenüber Meersalz oder nicht jodiertem Kochsalz?

Der Vortrag ist kostenlos, um Anmeldung bei der Volkshochschule Unterhaching wird aber gebeten.
Referent: Prof. Dr. Peter Weyrich, Internist, Nephrologe, Endokrinologe
Wann: 24.11.2016 von 19:00 bis 20:30 Uhr.
Wo: VHS Unterhaching, Holzmarktweg 7, VHS-Raum 3